LAING

 
 

Mit ihrem Edelmetall-ausgezeichneten Top 10-Hit „Morgens immer müde“ aus dem ebenso hemmungslos gefeierten Debüt-Album „Paradies Naiv“ haben LAING im Jahr 2013 die deutschsprachige Musiklandschaft erst so richtig auf links, und dann wieder zurück auf Kante gezogen: Mit ihrer Multimedia-Performance aus Bühnenchoreographie und dem außergewöhnlichen Crossover aus Minimal-Elektro, Pop und R’n‘B, verbunden mit einer einzigartig filigranen Sprachästhetik demonstrierte das Berliner Damenquartett eine Art von Neuer Deutscher Unverkrampftheit, die LAING ausverkaufte Konzerthäuser sowie eine absolute Ausnahmestellung innerhalb der heimischen Szene bescherte.

Ihr zweites Album „Wechselt die Beleuchtung“, das im Herbst 2014 erschien, manifestierte diese Ausnahmestellung und bescherte der Band neben zwei abermals weitgehend ausverkauften Tourneen durch Theaterhäuser und große Klubs eine Nominierung für den ESC-Vorentscheid, bei der die Band ihre umwerfenden Live-Qualitäten vor einen Millionenpublikum bewies. 

LAING leben vom Kontrast, dem Clash, den Ecken und Kanten - textlich wie auch musikalisch. Gebrochener Charme mit zackigem Beat und messerscharf geschliffenen Lyrics ohne Kindersicherung. Immer auf der Suche nach Spannung, nach dem geschickten Bruch und dem Wesentlichen. Extreme Gefühlszustände zwischen Euphorie, Hysterie und Tristesse, die man in mal hochdramatische, mal unverschämt freizügige, mal ganz entspannt vor sich hinfließende Hybridpopkleider verpackt. LAING teasern Vorurteile, manipulieren mit Unschuldsengelblick die gängigen Mechanismen der deutschen Sprache, brechen mal eben im Vorbeischlendern mit sämtlichen Konventionen und Erwartungshaltungen.